„Es muss auf jeden Fall noch jemanden in Nürnberg geben, der ihnen geholfen hat“ – Den NSU-Komplex in Bayern auflösen

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides – fünf Menschen ermordete der NSU in Bayern. Schon der erste Bombenanschlag auf die Kneipe „Sonnenschein“ war in Nürnberg verübt worden, wo das Kerntrio regelmäßig bei Kameraden zu Gast war. Nicht nur für Abdulkerim Şimşek steht fest: „Es muss auf jeden Fall noch jemanden in Nürnberg geben, der ihnen geholfen hat.“ Als im NSU-Prozess das Urteil verkündet wurde, waren in München über 6.000 Menschen auf der Straße. Doch wie verhindern wir den Schlussstrich unter dem NSU-Komplex? Wo bekommen die Betroffenen und Hinterbliebenen Antworten auf ihre quälend offenen Fragen? Braucht es einen zweiten Untersuchungsausschuss in Bayern? Oder erst einmal ein Tribunal?

Mit: Initiative „Das Schweigen durchbrechen“, Nürnberg

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Samstag, 02.11.


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